Eine emissionsarme Zukunft herbeiführen

Air New Zealand möchte seinen Kunden dabei helfen, die negativen Umweltauswirkungen ihrer Flugreisen so gering wie möglich zu halten.

Durch unser freiwilliges Programm zum CO2-Ausgleich können unsere Kunden den CO2-Ausstoß ihres Air New Zealand-Flugs ausgleichen.

Programm zum CO2-Ausgleich

Was sind CO2-Emissionen und warum soll ich sie ausgleichen?

CO2-Emissionen entstehen durch den Verbrauch von Flugzeugtreibstoff während des Flugbetriebs.

Beim CO2-Ausgleich werden Emissionsrechte (oder Carbon Credits) verwendet, mit denen Unternehmen und Privatpersonen ihre Emissionen auf Reisen ausgleichen können, damit sie ihre Ziele zur Senkung von CO2-Emissionen erreichen und die Hinwendung zu einer emissionsarmen Wirtschaft unterstützen.

Wie funktioniert es?

Bei der Online-Buchung können unsere Kunden noch bei derselben Transaktion ihren CO2-Verbrauch ausgleichen. Wenn Kunden von dieser Option für sich selbst (oder andere Fluggäste unter derselben Buchung) Gebrauch machen möchten, wird den Gesamtkosten für den Flug eine Gebühr hinzugefügt. Da wir dann im Namen unserer Kunden Emissionsrechte kaufen, kann Air New Zealand für gekaufte Emissionsrechte keine Rückerstattung bieten, egal welcher Grund angegeben wird (weitere Details dazu in unseren Nutzungsbedingungen auf Englisch).

Wie wird die Menge der CO2-Emissionen eines Kunden berechnet?

Bei der Berechnung werden zwei wichtige Faktoren berücksichtigt: die zurückgelegte Entfernung und für Air New Zealand spezifische Faktoren der CO2-Emissionen.

Diese Faktoren basieren auf Informationen, die im vorhergehenden Geschäftsjahr zum tatsächlichen Treibstoffverbrauch auf unseren unterschiedlichen Flugzeugen und zur Anzahl der beförderten Fluggäste sowie zum Frachtgewicht erhoben wurden. Ein weiterer Faktor basiert darauf, ob ein Fluggast in Business Premier™, Premium Economy oder Economy fliegt, da jedem Fluggast je nach Buchungsklasse unterschiedlich viel Platz und Gewicht zugeteilt werden. Die spezifischen CO2-Emissionsfaktoren von Air New Zealand werden jährlich überprüft und ggf. angepasst.

Gemäß dem Emissionsrechtehandel in Neuseeland muss Air New Zealand CO2-Emissionen für Flüge in Neuseeland ausgleichen (derzeit gilt eine Verpflichtung von 50 %). Diese Verpflichtung wird gänzlich von Air New Zealand erfüllt. Kunden wird dafür keine zusätzliche Gebühr berechnet. Allerdings können Kunden den Emissionsrechner verwenden und so ihren CO2-Ausstoß über die Verpflichtungen von Air New Zealand im Rahmen des Emissionsrechtehandels hinaus ausgleichen.

Wie werden die Kosten für meine Emissionsrechte (Carbon Credits) geschätzt?

Die Kosten für den Kauf von Emissionsrechten basieren auf dem Preis, den Air New Zealand für Emissionsrechte für die Verwendung im Programm zum CO2-Ausgleich gezahlt hat. Diese Kosten ändern sich immer wieder, da sie vom Marktpreis abhängen. Der Online-Rechner wird entsprechend aktualisiert, um diese Änderungen zu berücksichtigen.

Ihr gesamter Beitrag (nach Steuern) wird zum Kauf der Emissionsrechte verwendet. Air New Zealand zieht keine Bearbeitungsgebühr oder sonstigen Gebühren ab.

Was macht Air New Zealand mit dem Geld, mit dem der CO2-Ausgleich bezahlt wurde?

Das gesamte Geld (nach Steuern), das Kunden für den Ausgleich ihrer CO2-Emissionen zahlen, dient dem Kauf von Emissionsrechten, die für eine Reduzierung der Treibhausgase stehen. Air New Zealand zieht keine Bearbeitungsgebühr oder sonstigen Gebühren ab.

Air New Zealand kauft generell Emissionsrechte von den Organisationen, die auf unserer Website angegeben sind. Allerdings kaufen wir sie ggf. auch von anderen Quellen, falls dies erforderlich ist.

Welche Emissionsrechte (Carbon Credits) kauft Air New Zealand derzeit im Namen seiner Kunden?

Mit den Emissionsrechten werden Wiederaufforstungsprojekte für einheimische Wälder in den Regionen Far North, Waikato und Wellington unterstützt.

Nach der Qualifizierung durch die Initiative „Permanent Forest Sink“ der neuseeländischen Regierung werden aus diesen Projekten Emissionsrechte gewonnen. Durch dieses von der Regierung unterstützte, nachhaltige Forstprogramm können Grundstückseigentümer Emissionsrechte erhalten, indem sie dauerhaft geschützte Wälder anpflanzen. Die Grundstückseigentümer stimmen hierbei in einer Vereinbarung, die dauerhaft für ihr Grundstück gilt, zu, dass die Abholzung eingeschränkt ist. Weitere Informationen zur Initiative „Permanent Forest Sink“ finden Sie auf der Website der Behörde für die Primärindustrie (MPI) (auf Englisch).

Durch die Projekte zur Wiederaufforstung der einheimischen Wälder werden nicht nur Emissionsrechte gewonnen, sie tragen auch zur Artenvielfalt Neuseelands bei und bringen die Menschen durch Pflanzungsaktionen einander näher, die von einer Stiftung zur Wiederaufforstung organisiert werden.

Zusätzliche oder alternative Projekte zum CO2-Ausgleich können von Zeit zu Zeit herangezogen werden, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Welche anderen Bemühungen unternimmt Air New Zealand, um seine Auswirkungen auf die Umwelt zu mindern und die CO2-Emissionen zu reduzieren?

Mit seinem Nachhaltigkeitsrahmenwerk möchte Air New Zealand dem Land Neuseeland einen Erfolgsanschub in sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Belangen verleihen. Eines der wichtigsten Ziele in diesem Rahmenwerk ist die Minimierung der Auswirkungen auf die Umwelt.

Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitsbemühungen von Air New Zealand finden Sie auf unserer Website im Bereich Nachhaltigkeit.

Emissionen bei der Luftfahrt

Air New Zealand hat sich den drei großen CO2-Zielen der Luftfahrtindustrie verpflichtet: Treibstoffeinsparungen von jährlich um 1,5 % bis 2020, CO2-neutrales Wachstum ab 2020 und Reduzierung der Nettoemissionen bis 2050 um 50 % im Vergleich zu 2005. Air New Zealand hat auch Verpflichtungen unter dem Emissionsrechtehandel in Neuseeland (New Zealand Emissions Trading Scheme) und ist für die Emissionen für die Inlandsflüge verantwortlich (derzeit 50 % der Emissionen von Inlandsflügen).

Air New Zealand besitzt eine moderne und treibstoffsparende Flotte. Durch die Upgrades konnten wir das Durchschnittsalter unserer Flotte auf ca. 7,8 Jahre senken. 2014 haben wir den ersten Boeing 787-9-Dreamliner überführt, der 25 % weniger Treibstoff verbraucht als das Flugzeug, das er ersetzt.

Treibstoffeinsparungen

Neben den Investitionen in Flugzeuge, die weniger Treibstoff verbrauchen, setzt Air New Zealand auch verschiedene Initiativen um, mit denen die operative Effizienz verbessert wird. Wir verbrauchen nun 22 % weniger Treibstoff als noch 2006 (basierend auf den verkauften Tonnen-Kilometern). Dieses Programm zur Treibstoffeinsparung umfasst mehrere Initiativen, darunter:

  • Reduzierung des Flugzeuggewichts, indem wir erst tanken, wenn das Kerosin fast aufgebraucht ist
  • Anbringung von Trockenstoffen in bestimmten Zonen, um die Feuchtigkeit zwischen der Kabine und dem Flugzeuggehäuse zu reduzieren
  • Einsatz neuer Flugzeugtechnologien, etwa aerodynamische Wingletspitzen an der Boeing 767 (bis zu 5,5 % Treibstoffeinsparung)
  • Verwendung von Strom am Boden als alternative zu Bordaggregaten, wodurch pro Stunde bis zu 180 kg Treibstoff eingespart werden können
  • Optimierte Flugplanung und Demonstrationsflüge, darunter der erste Testflug zum Messen des optimalen Flugverhaltens beim Aspire 1-Flug von Auckland nach San Francisco, durch die bisher etwa 11 Tonnen CO2 eingespart wurden
Biotreibstoffe

Air New Zealand führte 2008 einen der ersten Testflüge mit Biotreibstoff durch. Dabei wurde ein Biotreibstoff der zweiten Generation verwendet, der aus der Jatropha-Pflanze (oder Purgiernuss) gewonnen wurde. Die technische Machbarkeit von alternativen Treibstoffen war damit bewiesen. Der Fortschritt bei alternativen Treibstoffen verläuft weltweit langsam. Allerdings legte Air New Zealand im März 2016 ein Auskunftsverlangen für den Kauf von Biotreibstoff in der Region Australasien vor.

Emissionen am Boden

Air New Zealand weiß, dass in Neuseeland viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird und möchte dies am Boden nutzen:

  • Umgestaltung von über 75 unserer Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 2,5 t zu Elektrofahrzeugen
  • Entwicklung der erforderlichen Infrastruktur von Ladestationen an wichtigen Orten für Kunden, damit Kunden diese Option leichter nutzen können
  • Umstellung der luftseitigen Serviceausstattung am Boden auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Air New Zealand möchte bis 2020 für die gesamte Serviceausstattung am Boden Elektrofahrzeuge verwenden, sofern dies möglich ist.

Air New Zealand hat ein umfassendes Programm zum Abfallmanagement in allen Unternehmensbereichen und hat das Managementsystem ISO14001 umgesetzt.

Ein unternehmensweites „Green Team“ hilft bei der Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz und zu Hause. Mehr als 2.000 Mitarbeiter von Air New Zealand sind dieser Initiative beigetreten und leben nach ihren Prinzipien.