Natur und Naturwissenschaft

Wir haben uns dazu verpflichtet, einen bedeutenden Beitrag zum Naturschutz und der Naturwissenschaft in Neuseeland zu leisten.

Durch unsere Partnerschaft mit dem Department of Conservation (neuseeländische Naturschutzbehörde) tragen wir dazu bei, unsere Great Walks wieder mit Vogelgezwitscher zu erfüllen, bedrohte Arten innerhalb Neuseelands zu transportieren und die Meeresschutzgebiete des Landes zu beobachten. Durch unsere Partnerschaft mit Antarctica NZ leisten wir einen Beitrag zur Klimaforschung, indem wir in Forschungsprojekte investieren, die Neuseeländer vor Ort in der Antarktis durchführen.

Partnerschaft mit dem Department of Conservation (DOC)

Die Natur ist ausschlaggebend für die Identität Neuseelands und bildet das Kernstück der Vermarktung des Landes. Obwohl Neuseeland auf unserem Planeten eine Artenvielfalt hat, die ihresgleichen sucht, haben wir auch einen extrem hohen Anteil bedrohter Arten. Seit 2012 sind wir Partner des Department of Conservation (DOC). Gemeinsam arbeiten wir daran, die neuseeländische Natur zu schützen und zu fördern. Dabei konzentrieren wir uns auf Projekte zum Schutz der Artenvielfalt auf dem Wandernetzwerk der Great Walks, einem der Eckpfeiler im Tourismusangebot Neuseelands. Wir helfen auch bei der Umsiedlung von bedrohten Arten, unterstützen die Beobachtung der Meeresschutzgebiete Neuseelands bei und helfen DOC bei der Bewerbung der Great Walks und von malerischen Kleinoden entlang der Küsten, die wir „Coastal Gems“ nennen.

Im letzten Jahr haben wir die Partnerschaft mit dem Department of Conservation/Te Papa Atawhai (DOC) bis 2020 verlängert. Wir arbeiten mit verschiedenen Māori-Stämmen (sog. Iwi) zusammen, etwa Ngāi Tahu, Ngāi Tῡhoe und Manawhenua ki Mohua, um die verschiedenen Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt auf den Great Walks umzusetzen. 2016 haben wir DOC und Manawhenua ki Mohua bei der Einführung eines neuen Fallennetzwerks zur Eindämmung von eingeschleppten Raubtieren in und um die Totaranui-Landzunge im Norden des berühmten Abel Tasman-Nationalparks unterstützt. Das Projekt wird direkt neben einem der beliebtesten DOC-Campingplätze durchgeführt: mehr als 17.000 Besucher übernachten jährlich auf dem Totaranui-Campingplatz an der Wanderroute des Great Walk „Abel Tasman“. Unsere Partnerschaft ergänzt andere Aktivitäten zur Schädlingsbekämpfung in anderen Teilen des Nationalparks durch DOC und weitere engagierte Partner. Wir hoffen, dass die einheimischen Vogelarten hier im Urwald in der Zukunft wieder so verbreitet anzutreffen sind wie einst. Letztes Jahr konnten DOC und Iwi durch dieses Projekt einheimische Vogelarten in der Wildnis freisetzen, etwa Pāteke auf dem Milford Track und Whio auf dem Routeburn Track.

Durch das Expertenwissen und die eingesetzten Kanäle von Air New Zealand bei der Bewerbung der Great Walks haben sich die Übernachtungen in den Hütten und auf den Zeltplätzen seit Beginn der Partnerschaft deutlich erhöht, nämlich um 48 %. Dieses Wachstum bedeutet, dass mehr Besucher aus anderen Ländern und aus Neuseeland die Natur in unseren Nationalparks erleben und schätzen.

Kostbare Fracht

Im Rahmen unserer Partnerschaft mit DOC sind wir auch weiterhin an der Umsiedlung bedrohter einheimischer Tierarten in neue, sichere Fortpflanzungslebensräume in Neuseeland beteiligt. Im letzten Jahr haben wir auf unserem Streckennetz knapp 500 einheimische Tiere 12 verschiedener Arten befördert, darunter Tuatara, Kea, Kiwi, Kākāpo, Takahē, Pāteke, Whio und den einheimischen Gecko. Seit Beginn der Partnerschaft 2012 haben wir mehr als 2.000 Tiere umgesiedelt.

Video zum Schärfen des Bewusstseins für die Natur von DOC und Bear Grylls

Meeresforschung

Unsere Küsten und Meere sind ein wertvoller Teil des Landes und werden von Einheimischen wie Touristen geschätzt. Und sie sind auch ein wesentlicher Bestandteil unserer Wirtschaft. Wir sind stolz darauf, die Beobachtung und Erforschung der Meeresschutzgebiete finanziell zu fördern, die von DOC verwaltet werden. Außerdem bewerben wir die besonders sehenswerten „Coastal Gems“ auf unseren Marketingkanälen. Schätzungen zufolge leben 80 % der einheimischen Arten im Meer. Durch die Forschungsprojekte von DOC werden wir mehr über den Zustand der Meeresschutzgebiete, die Lebensräume unserer einheimischen Arten und die Auswirkungen der Landnutzung und weiterer Belastungen erfahren. Langusten, der blaue Pinguin, am Riff lebende Fische und Seebären gehören zu den Arten, auf die wir die Forschung und Entwicklung bei unserer Partnerschaft konzentrieren.

Forschung in der Antarktis

Wir sind Partner von Antarctica New Zealand und dem Institut für Antarktisforschung NZARI (New Zealand Antarctic Research Institute), weil wir einen maßgeblichen Beitrag zur Klimaforschung in der Antarktis leisten möchten. Obwohl nur sehr wenige Menschen die Antarktis je besuchen werden, haben Änderungen an diesem kostbaren und fragilen Ökosystem weitreichende globale Auswirkungen. Wir sind daher der Ansicht, dass das Verstehen der Vorgänge in der Antarktis und ihre Einbindung in andere Geschehnisse auf der Welt von äußerster Wichtigkeit sind. Mit unserer Unterstützung konnte im Oktober 2016 ein neues Ökosystemprojekt mit einer Dauer von drei Jahren ins Leben gerufen werden, bei dem die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in der Antarktis untersucht werden. Ziel des Projekts ist es, das Adaptions- und Widerstandsfähigkeitspotenzial antarktischer Tierarten und Ökosysteme auf Umweltstressoren wie die Erwärmung der Meere, den zunehmenden Süßwasseroberflächenabfluss in die Meere und die Versauerung der Meere, zu untersuchen. All diese Faktoren lassen auf großräumige Änderungen auf unserer Erde schließen, die durch zunehmende CO2-Konzentration in der Umwelt verursacht werden.

Air New Zealand Environment Trust

Die Umweltstiftung Air New Zealand Environment Trust (Website auf Englisch) wird durch Kundenbeiträge finanziert. Im Laufe der letzten Jahre hat unsere Stiftung verschiedene Projekte unterstützt. Unter diesen wären besonders die Pflanzung von 85.000 heimischen Bäumen und die Schaffung eines Schutzgebiets auf der Mangarara Station in der Hawke's Bay zu nennen. Auch in andere Projekte zum Schutz der Artenvielfalt und der Natur haben wir investiert, etwa in die Baumschule auf der Motutapu-Insel, die heimische Baumarten züchtet, die Wiederherstellung des Okarito-Feuchtgebiets und die Begrünung des Pilot's Beach, einer Brutstätte für Zwergpenguine. Außerdem unterstützt die Stiftung das preisgekrönte Programm „Kids Restore the Kepler“ des Fiordland Conservation Trust.

Einhaltung der Umweltschutzauflagen

Neben der Umweltmanagementnorm ISO14001, deren Einhaltung von unserer Hauptgeschäftsstelle aus gewährleistet wird, haben wir überall im Unternehmen Programme zum Abfall- und Ressourcenmanagement, damit wir alle Auflagen für Gefahrstoffe einhalten und alle erforderlichen Genehmigungen zur Nutzung natürlicher Ressourcen besitzen. Dieses Jahr haben wir unser Umweltmanagementsystem EMS (Environmental Management System) geändert, damit wir Stufe 1 eines Umweltbewertungsprogramms von IATA einhalten. Auf diese Weise können wir das Umweltmanagement, das speziell für uns als Fluggesellschaft gilt, bewerten und verbessern. In den nächsten zwei Jahren werden wir Stufe 2 dieses Programms umsetzen. Das bedeutet, dass wir ein zertifiziertes EMS für alle Betriebsabläufe haben werden, das für vorbildliche Vorgehensweisen in der Luftfahrtindustrie steht.